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Erol Sander

WINNETOU
Seit dem Sommer 2009 ist er der erfolgreichste „Winnetou“ in der Geschichte der Karl-May-Spiele. 320.000 Zuschauer hatte noch kein Apachenhäuptling vor ihm. Zum vierten Mal stürzt sich der gefragte Film- und Fernsehschauspieler Erol Sander als „Winnetou“ in ein Wildwest-Abenteuer am Kalkberg – und das trotz zahlreicher Film- und Fernsehverpflichtungen im In- und Ausland. Nach der Karl-May-Saison im Vorjahr standen drei große TV-Drehs an: für neue Folgen der „Alpenklinik“ und „Mordkommission Istanbul“ sowie für den ARD-Fernsehfilm „Hochzeit mit Hindernissen“. Im Frühjahr 2010 drehte Erol Sander den romantischen Streifen „Die Liebe kommt mit dem Christkind“. Erol Sander, der gerade zum zweiten Mal Papa geworden ist, gehört seit Jahren zu den meistbeschäftigten Schauspielern Deutschlands. Regisseur Oliver Stone holte ihn sogar für die Rolle des Prinzen Pharnakes zum Historiendrama „Alexander“. Bekannt wurde Erol Sander als Titelheld der Serie „Sinan Toprak“. Seither hat er als Hauptdarsteller Dutzende von Filmen gedreht. Aber immer im Sommer lässt er mit rasanten Actionszenen, gefühlvollen Monologen und großer Bühnenpräsenz die Herzen der großen und kleinen Karl-May-Fans höher schlagen.


Eva Habermann

KITTY LABELLE
Eva Habermann steht seit über 15 Jahren in der ersten Reihe der deutschen Schauspielerinnen. Am Kalkberg verkörpert sie die attraktive Saloonlady „Kitty LaBelle“. Die 34-jährige Hamburgerin ist in Actionrollen ebenso zu Hause wie im romantischen Fach. Ihre Karriere begonnen hat sie im Jahre 1993 in der ZDF-Serie „Immenhof“. Es folgten Rollen in der ARD-Erfolgsserie „Gegen den Wind“ mit Ralf Bauer und Hardy Krüger jr., in der „Klinik unter Palmen“, in der weltweit erfolgreichen Serie „Kommissar Rex“, in „Rosa Roth“, im „Großstadtrevier“ und in der innovativen Science-Fiction-Serie „Lexx – The Dark Zone“. Eine Hauptrolle spielte Eva Habermann in den Serien „Die Strandclique“, „Wilde Engel“ und den neuen TV-Filmen der legendären „Schwarzwaldklinik“. Die attraktive Schauspielerin erwarb sich zudem einen guten Namen in quotenstarken romantischen Filmen wie der Inga-Lindström-Verfilmung „Sehnsucht nach Marielund“. Außerdem gehört Eva Habermann zum festen Team der ZDF-Filmreihe „Unsere Farm in Irland“. Auf der Kino-Leinwand sah man sie unter anderem im Actionkracher „Der Clown – Payday“ und im Beziehungsdrama „Der alte Affe Angst“ mit Oscar-Preisträger Christoph Waltz. Eva Habermann ist aber nicht nur eine vielseitige Schauspielerin, sondern auch ausgebildete Sängerin und Tänzerin. Auch war sie schon als Moderatorin für die Sendung „Pumuckl TV“ aktiv.


Ingo Naujoks

CHARLES LEVERET
Ingo Naujoks, der in Bad Segeberg den Saloonbesitzer „Charles Leveret“ spielt, war acht Jahre lang einer der beliebtesten Stars der Kult-Krimireihe „Tatort“. Als sympathischer „Martin Felser“ war er der gute, einfühlsame Freund an der Seite von „Kommissarin“ Maria Furtwängler. In seiner fast 20-jährigen Karriere hat der 48-Jährige aber schon die unterschiedlichsten Charaktere verkörpert. So drehte Ingo Naujoks unter der Regie von Detlev Buck die Kino-Komödie „Karniggels“. Dorris Dörrie holte ihn für „Keiner liebt mich”. Joseph Vilsmaier vertraute ihm eine wichtige Rolle in „Schlafes Bruder” an. Der Streifen wurde mehrfach preisgekrönt und sogar für den Golden Globe nominiert. Auch überzeugte Ingo Naujoks das Publikum in der Bergarbeiter-Saga „Rote Erde”. Sein komödiantisches Talent wurde sogar ausgezeichnet: Ingo Naujoks erhielt den deutschen Comedy-Preis für die Sitcom „Bewegte Männer”. Der erfolgreiche Schauspieler war auch in zahlreichen Serien zu sehen, ob nun „Küstenwache”, „SOKO Köln”, „Ein Fall für Zwei”, „Wolffs Revier”, „Balko”, „Unter weißen Segeln”, „Rosa Roth” und „Edel & Starck”.


Philip Schwarz

HALBBLUT IK SENANDA
Philip Schwarz spielt die Titelrolle des aktuellen Karl-May-Abenteuers, das Halbblut „Ik Senanda, die Böse Schlange“. Der 31-Jährige ist ein erfahrener Bühnen- und TV-Schauspieler. Zuletzt war Philip Schwarz im Fernsehen in der Serie „Rote Rosen“ zu sehen, davor in den ZDF-Quotenhits „Notruf Hafenkante“ und „Die Rettungsflieger“. Fürs Kino drehte der gebürtige Ulmer unter anderem den Streifen „Berlin 1936 – Stille Sieger“ und für das ZDF den spannenden Fernsehfilm „Stralsund – Tod einer Geisel“. Auf der Theaterbühne erlebte man Philip Schwarz unter anderem in „La Boheme“ im Theater an der Wien. In der österreichischen Hauptstadt hat er viele Jahre gespielt – unter anderem in „Fleisch“, „Crazy Love“ und „Ein Sommernachtstraum“. Weitere berufliche Stationen waren Berlin und Heilbronn. In der „Rocky Horror Show“ übernahm er die Rolle des „Brad“. Auch im Synchronstudio ist er aktiv - unter anderem für „McLeods Töchter“ und „C.S.I. – Den Tätern auf der Spur“. Nun wird er in Bad Segeberg als „Ik Senanda“, der zwischen Roten und Weißen hin- und hergerissen ist, viele Facetten seines Könnens zeigen können.


Joshy Peters

OLD SHATTERHAND
Kein Schauspieler in der Geschichte der Karl-May-Spiele hat den Old Shatterhand so oft verkörpert wie er: Zum siebten Mal schlüpft Joshy Peters in die Rolle von Winnetous Blutsbruder. Seit 1987 gehört er – mit wenigen Unterbrechungen – zum Karl-May-Ensemble. Im Vorjahr spielte er erstmals den Old Firehand, aber auch als Old Surehand, Ölprinz und Winnetous Mörder Ko-itse ritt er schon durch das Freilichttheater. Fast täglich ist der Hamburger im Tonstudio zu finden – als „Station Voice“ der NDR-Welle Nord und auch als Sprecher vieler hochwertiger Dokumentationen für Discovery Channel, ARD, ZDF, Vox und Pro7. Als Schauspieler ist Joshy Peters oft im Fernsehen („Tatort“, „Die Rettungsflieger“, „Fünf Tage Vollmond“) präsent. Außerdem ist er Theaterintendant – im Bremer Packhaus Theater. Dort hat er gerade 26 ausverkaufte Vorstellungen der Kult-Komödie „Butterbrot“ gespielt. Seine Partner waren Nicolas König und Oliver Hörner. Im Sommer wird das Theater renoviert und startet dann unter dem neuen Namen „Komödie im Schnoor”. Im Herbst bringt Joshy Peters dort „Billy The Kid“ auf die Bühne – geschrieben von einem prominenten Karl-May-Kollegen: Götz Otto.


Stephan A. Tölle

KAS TIMPE
Als „Lord Castlepool“ jonglierte er im Vorjahr sogar mit Tomahawks, nun ist Stephan A. Tölle wieder in einer komischen Rolle am Kalkberg zu sehen: Er spielt „Kas Timpe“, einen Mann auf der Suche nach einem Erbschaftsbetrüger. Den englischen Akzent kann er diesmal zu Hause lassen, dafür bringt er den Berliner Dialekt mit, denn „Kas“ stammt aus Deutschland. Stephan A. Tölle ist ein regelrechtes Multitalent. Er fährt Einrad, läuft auf Stelzen, spuckt Feuer, spielt Klavier, Akkordeon und Schlagzeug, hält sich mit Tennis und Skifahren fit. Der 34-Jährige stammt aus Dülmen. Jetzt lebt er in Hamburg und auch sein Schauspielstudium hat er in der Hansestadt absolviert. Mit Karl-May-Regisseur Donald Kraemer hat er schon in der Serie „Notruf Hafenkante“ und dem TV-Film „Woran dein Herz hängt“ zusammengearbeitet. Außerdem war er unter anderem im „Landarzt“ zu sehen. Gern spielt er auch Theater. Engagements führten ihn an die Landesbühnen Rheinland-Pfalz, zu den Scherenburgfestspielen Gemünden, an das Alte Schauspielhaus Stuttgart und in die Komödie am Altstadtmarkt in Braunschweig.


Mathias Engel

JEREMY SWAN UND HUM TIMPE
Seinen zweiten Präriesommer am Kalkberg erlebt Mathias Engel. Bei seinem Debüt im Vorjahr hat er als sächselnde „Tante Droll“ für Lacher im Publikum und Verwirrung im Indianerlager gesorgt, nun kehrt er gleich in zwei Rollen zurück: Im ersten Teil des Stücks ist er der zwielichtige Bahnarbeiter „Jeremy Swan“, nach der Pause ist er als angeblicher Erbschaftsbetrüger „Hum Timpe“ zu sehen. Zu Hause ist er in Leipzig. Ausgebildet wurde er im Studio Halle der Leipziger Theaterhochschule „Hans Otto“. Fechten kann er, reiten auch. Fernsehzuschauer kennen Mathias Engel aus den Krimiserien „Soko Leipzig“ und „Polizeiruf 110“, aus dem TV-Streifen „Die Jahrhundertflut“ und dem Fernsehfilm „Eine Stadt wird erpresst“. Zudem spielte er im Kinofilm „Luther“ mit. Gern geht er auf Theatertournee. So gehörte er in einer Produktion des Theaters Landgraf zum Ensemble von „Die Buddenbrooks“ und im Bremer Packhaustheater wirkte er in „Ladies Night“ mit. Auch in der Schweiz ist der vielseitige Schauspieler schon aufgetreten – in „Die Kaktusblüte“ und „Funny Money“. Zwischen seinen beiden Karl-May-Spielzeiten spielte er den Horrorfilm „No Reason“, der auf DVD erscheint. Hier ist er in einer Schurkenrolle zu sehen. Im Kurfürstlichen Palais Dresden trat er kürzlich in der musikalischen Produktion „Dinner For Six“ auf.


Mario Krüger

HAS TIMPE
Aus Berlin kommt er als „Greenhorn“ in Bad Segebergs Wilden Westen: Mario Krüger, Jahrgang 1969. Er übernimmt im Stück „Halbblut“ eine komische Rolle: Als „Has Timpe“ sorgt er an der Seite von seinem Cousin „Kas“ dafür, dass die Indianer nach vielen Sachsen auch mal einen Schwaben kennenlernen. Ausgebildet wurde er an der Theater-Hochschule „Hans Otto“ in Leipzig. Im Kino war er zuletzt in einem der brisantesten Streifen der vergangenen Jahre zu sehen: „Der Baader-Meinhof-Komplex“. Neben weiteren Kinostreifen wie „Liegen lernen“ spielte Mario Krüger in den vergangenen Jahren in vielen beliebten Fernsehserien – etwa „Hallo Robbie“, „Notruf Hafenkante“, „Alpha Team – Lebensretter im OP“, „Die Familienanwältin“ „Unser Charlie“, „Doppelter Einsatz“ und „OP ruft Dr. Bruckner“. Auch im „Tatort“ wirkte er mit. Freilichtbühnenerfahrung hat er schon - von den Freilichtspielen in Schwäbisch Hall, wo er bei „Hamlet“ und „Die Räuber“ zum Ensemble gehörte.Weitere Stationen waren die Landesbühne Hannover, das Berliner Kriminal-Theater und die Thüringer Landesbühne.


Peter Mustafa Daniels

TOKVI-KAVA, HÄUPTLING DER COMANCHEN
Für die Rolle des Comanchen-Häuptlings „Tokvi-Kava, der Schwarze Mustang“ haben die Karl-May-Spiele Peter Mustafa Daniels engagiert. Der gebürtige Kölner (Jahrgang 1963) hat seine Schauspielausbildung an der Hochschule für Musik und Theater in Hannover absolviert. Seit vielen Jahren gibt er sein Können aber auch weiter und coacht Schauspieler für diverse Produktionen. Er ist Mitbegründer des Instituts „Arturo – die Schauspielschule“ und seit 2001 Lehrbeauftragter an der Folkwangschule Essen für szenischen Unterricht. Regiearbeiten führten ihn nach Dortmund, Köln, Hannover, Bonn und Stuttgart. Außerdem wurde Peter Mustafa Daniels, der ein hervorragender Reiter ist, unter anderem ans Stadttheater Osnabrück, ans Landestheater Neuss, ans Schauspiel Bonn und ans Landestheater Hannover geholt. Er wirkte auch in vielen Film- und Fernsehproduktionen mit. Beispiele sind „Tatort“, „Der Fahnder“, „Operation Schmetterling“, „Drehkreuz Airport“ und „Einsatz Hamburg Süd“. Als Sprecher arbeitet er unter anderem für den Westdeutschen Rundfunk und den Deutschlandfunk.


Van-Lam Vissay

HONG KI TONG
Sein Debüt in Winnetous Jagdgründen gibt Van-Lam Vissay, der in Laos geboren wurde und seit seinem 4. Lebensjahr in Deutschland aufwuchs. Der 33-Jährige verkörpert „Hong Ki Tong“, einen chinesischen Wäschereibesitzer. Hier kann er mit verschmitztem Charme und schlagkräftigen „Argumenten“ überzeugen. Er hat aber schon eine umfangreiche Vita als Schauspieler und Sänger in Deutschland. So war er in TV-Produktionen wie „Chinadream“, dem Pro7-Drama „Die Killergrippe“, ebenso in der Kult-Krimireihe „Soko 5113“, „Der Kriminalist“, dem mit dem deutschen Filmpreis ausgezeichneten Film „Der Butler und die Prinzessin“ und den Kinofilmen „Fandango“ und Christoph Hochhäuslers „Unter Dir die Stadt“ - welches bei den Filmfestspielen in Cannes in diesem Jahr in der Reihe „un certain regard“ nominiert war – zu sehen.
Die Kammerspiele München holten ihn für die Inszenierung „Vor Sonnenaufgang“ unter der Regie von Thomas Ostermeier, in Shakespeares „Sommernachtstraum“ spielte er den Puck und im „Hamlet“ die Titelrolle.
Im Januar und Februar 2011 ist er wieder im Hamburger Umkreis auf Theatertour mit seinem Wintermärchenstück „Liebeslänglich“ (Nordtour/Ohnsorg Theater), welches bereits seit 3 Jahren erfolgreich läuft. Der Mann, der fließend fünf Sprachen spricht, wurde unter anderem bei „Hollywood Acting Workshop“ in Los Angeles und im „Theater der Keller“ in Köln ausgebildet. Zuvor hat der Tenor eine Gesangsausbildung genossen. Auch sportlich ist er bestens auf den Wilden Westen vorbereitet. Er hält sich mit Fußball, Basketball, Badminton, und Reiten fit. Eine kleine Warnung an alle Gangster am Kalkberg: Er kann auch Fechten, Kung Fu, Thai Boxen und Krav Maga.


Harald P. Wieczorek

CAPTAIN RATCHETT UND CLIFTON
Auf seine Vielseitigkeit können sich die Karl-May-Spiele verlassen: Harald P. Wieczorek. Im Vorjahr wurde er am „Silbersee“ gleich dreimal erschossen, diesmal spielt er zwei Rollen: den Indianerhasser „Captain Ratchett“ und den Bahnarbeiter „Clifton“. 1979 gab Harald P. Wieczorek sein Kalkberg-Debüt und war als „Ölprinz“ einmal sogar der Titelschurke. Im Fernsehen war er in Serien wie „Großstadtrevier“ und „SOKO 5113“ zu sehen. Er war erneut mit der „Schachnovelle“ auf Theatertournee. Die Inszenierung wurde wie in den Vorjahren als „Bestes Theaterstück des Jahres“ ausgezeichnet. Gerade beendet hat Harald P. Wieczorek die Arbeiten an einem Drehbuch für einen ARD-Fernsehfilm mit Götz George und Pierre Brice, der zugleich Co-Autor ist. Außerdem hat Harald P. Wieczorek in den Bavaria-Studios für den Fernsehsender „Das Vierte“ fünf Folgen einer Soap gedreht – gemeinsam mit Götz Otto und Grit Boettcher. Der Arbeitstitel lautet „Vater und Tochter“. Aktuell arbeitet er an einem Kinofilm-Drehbuch für ein Roadmovie mit Countrysänger Gunter Gabriel.


Lina Warning und Maike Loose

AYANNA, EIN COMANCHEN-MÄDCHEN
Kinder-Rollen werden am Kalkberg grundsätzlich doppelt besetzt. So werden sich Lina Warning und Maike Loose den Part des Comanchenmädchen „Ayanna“ teilen. Lina Warning war im Vorjahr als neugierige „Ellen Patterson“ am Kalkberg zu sehen – und so schnell kann man wieder zum Ensemble gehören. Lina ist zehn Jahre alt und wohnt in Hamburg. Auf dem Rücken der Pferde fühlt sich die junge Hamburgerin schon seit Jahren wohl. Sie hat auch ein „Pflegepferd“. Noch vor zwei Jahren besuchte sie die Karl-May-Spiele und fragte ihre Eltern: „Was muss ich tun, damit ich hier mitmachen kann?“ Dass sich der Traum eines Wildwest-Sommers so schnell erfüllen kann, hätte Lina nicht gedacht – und nun folgt sogar der zweite. Im Fernsehen war sie schon in der ZDF-Serie „Stubbe – Von Fall zu Fall“ zu sehen. Außerdem macht sie Modefotos, spielt gern Golf und fährt Einrad.
Maike Loose ist 12 Jahre alt und kommt ebenfalls aus Hamburg. Sie besucht die Gesamtschule und bewarb sich mit 9 Jahren bei einer Kinderagentur. Sie hat bisher
für „Die Pfefferkörner“ und für „Krimi.de“ - beides Produktionen für den Kinderkanal KiKa von ARD und ZDF gedreht. Aktuell hatte Maike eine kleine Rolle im wohl brisantesten Fernsehfilm des Jahres: „Bis nichts mehr bleibt“. Der Streifen handelt von den Methoden der umstrittenen Sekte Scientology und wurde mit sehr großem Erfolg in der ARD ausgestrahlt. Neben der Schauspielerei zählt Sport zu Maikes Hobbys. Im Sommer reitet sie auf einem Ponyhof, macht Modern Jazz Dance und bestreitet Schwimmwettkämpfe. Ihr Berufswunsch ist übrigens nicht unbedingt die Schauspielerei. Rechtsanwältin ist im Moment angesagt.


Luca Kraemer und Julian Graupner

TIMMY, EIN JUNGE AUS DEM FIRWOOD CAMP
Die Rolle des kleinen Siedlerjungen „Timmy“ übernehmen Luca Kraemer und Julian Graupner.
Luca Kraemer ist 12 Jahre alt und hat bereits Fernseherfahrung. Er stand für die actionreiche ZDF-Serie „Die Rettungsflieger“ vor der Kamera. In diesem Jahr hat der junge Ulzburger den Fernsehfilm „Neue Chance zum Glück“ gedreht – an der Seite so prominenter Kollegen wie Jutta Speidel und Reiner Schöne. Nun besteht Luca, der die 6. Klasse besucht und gern Klavier spielt, sein erstes Abenteuer im Wilden Westen und wird sich auch im Sattel bewähren, Luca reitet von kleinauf. Ansonsten ist er ein leidenschaftlicher Trampolinspringer und springt sogar in einer Leistungsgruppe.
Julian Graupner (12) war im vergangenen Jahr im Kinofilm „Hier kommt Lola!“ zu sehen. Der Gymnasiast aus Hamburg spielte darin den Schlagzeuger einer Band – und damit auch ein bisschen sich selbst, denn er sitzt auch im wirklichen Leben für eine Combo an den Trommeln, die die Welt bedeuten. Die Band tritt bei Vereinen im näheren Umkreis auf. Sein weiteres Hobby ist das Hockeyspielen. Julian spricht übrigens fließend Französisch, da er zweisprachig aufgewachsen ist. Sein Berufswunsch: Schauspieler oder Rockstar. Dass sie bei den Karl-May-Spielen mitmachen dürfen, freut beide Jungs sehr, denn sie kennen und lieben das Bad Segeberger Freilichttheater schon seit Jahren.

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